Barrierefreie Praxis für Logopädie, Sprachtherapie und neurologische Rehabilitation

Hausbesuche und individuelle Gesundheitsversorgung

Meine therapeutischen Schwerpunkte

Seit 2012 bin ich Logopädin und schätze meinen Beruf sehr - seine Vielseitigkeit und die Chance individuelle Lösungen gemeinsam mit und für meine Patient:innen finden zu dürfen.
Immer wieder aufs Neue. 

Umfassende therapeutische Erfahrung durfte ich am Klinikum Wels-Grieskirchen (logopädische Versorgung von stationären und ambulanten Patient:innen) sowie an der Klinik Wilhering (neurologische Rehabilitation) sammeln und als Logopädin viele Menschen auf ihrem Weg begleiten. Seit 2022 bin ich in der HNO-Praxis von Prim. Dr. Keintzel in Wels tätig und 2023/24 in Linz als Wahltherapeutin gestartet. In der therapeutischen Praxis, in Fortbildungen im In- und Ausland und im regen Austausch mit Kolleg:innen konnte und kann ich mein Wissen stets vertiefen und freue mich auf neue Herausforderungen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen, Diätolog:innen, Ärzt:innen, Pflegekräften und noch vielen weiteren Professionen ist für mich ein wesentlicher Eckpfeiler für den Therapieerfolg.

Ein ganz besonderes Anliegen ist mir die Arbeit mit Sprechapraxien -

Näheres dazu und zu weiteren Therapieschwerpunkten können Sie hier nachlesen:

Nach Schlaganfall, Hirnblutung oder z.B. im Rahmen von fortschreitenden neurologischen Erkrankungen kann es u.a. zu Schwierigkeiten bei der Sprache, dem Sprechen und/oder Schlucken kommen - und hat dabei unmittelbaren Einfluss auf den Alltag von Betroffenen. Hier bin ich als Logopädin zur Stelle und arbeite nach fundierter Anamnese und Diagnostik mit Ihnen an Ihren persönlichen Therapiezielen.

Beeinträchtigte Sprache hat viele Gesichter.
So kann es im Rahmen von Schlaganfällen, Hirnblutungen oder Demenzen dazu kommen, dass die gesprochene und/oder geschriebene Sprache betroffen ist.

 

Aphasie: Hier können beispielsweise die Wortfindung, Wortbedeutungen oder die Position von Buchstaben im Wort beeinträchtigt sein (z.B.: "Tefeson" statt "Telefon"). Störungen des Sprachverstehens, des Schreibens und/oder Lesens können auch auftreten.

 

Sprechapraxie: Bei Sprechapraxien kommt es je nach Ausprägung zu Schwierigkeiten beim Planen der Aussprache von Lauten, Wörtern und Sätzen. Sprechanstrengung, Suchbewegungen des Mundes und wechselnde Ergebnisse bei demselben Sprechversuch sind weitere mögliche Symptome. Sprechapraxien sind zumeist begleitet von Aphasien in unterschiedlicher Ausprägung. 

 

Kognitive Dysphasie: Bei Demenzen, Hirnblutungen, Schädel-Hirn-Traumata u.a. kann sich neben veränderten kognitiven Leistungen auch bzw. dadurch eine beeinträchtigte Sprache zeigen. 

Wenn das Sprechen in seiner Deutlichkeit beeinträchtigt ist, kann dies neurologische Ursachen haben, beispielsweise einen Schlaganfall. Fortschreitende neurologische Erkrankungen wie z.B. Morbus Parkinson, Multiple Sklerose oder Amyotrophe Lateralsklerose verändern auch das Sprechen und beeinträchtigen Artikulationsgenauigkeit, Haltung, Atmung und Stimme. Der Fachbegriff für diese vielfältigen Beeinträchtigungen ist "Dysarthrie".

"Ich verschlucke mich öfters mal beim Trinken."
"Das Essen braucht jetzt irgendwie viel länger"
"Das Essen rutscht nicht so gut runter"
Aussagen wie diese können ein Hinweis auf eine sogenannte Dysphagie, also eine Schluckstörung, sein. Im Rahmen von neurologischen Erkrankungen oder auch altersbedingt kann es sein, dass der sehr komplexe Ablauf des Schluckens von Nahrung und/oder Flüssigkeit beeinträchtigt ist. Nach eingehender Diagnostik (klinisch und bei Bedarf auch bildgebend) nutzen wir die Möglichkeiten der Dysphagietherapie und verbessern so gemeinsam Ihre Lebensqualität.

Lähmungserscheinungen meist einer Hälfte des Gesichts treten durch Schädigung des Nervus Facialis auf und heißen daher "Facialisparesen." Wenn das im Rahmen eines Schlaganfalls passiert, spricht man von einer zentralen Facialisparese. Die Lähmung hat Einfluss auf das äußere Erscheinungsbild unseres Gesichts, auf Essen, Trinken, Sprechen sowie die Mund- und Zahnpflege und bedarf therapeutischer Begleitung, um die Nervenregeneration bestmöglich zu unterstützen und Spätfolgen zu vermindern.

Im Zuge von HNO-Tumoren, operativer Entfernung, Bestrahlung und Chemotherapie kann es zu einer Beeinträchtigung des Sprechens und des Schluckens kommen.

Neben dem genauen Status bezüglich bisher durchgeführter Tumorbehandlung, mitbetroffener Strukturen etc. bestimmen auch individuelle Interessen oder eine eventuell bestehende Berufstätigkeit  die gemeinsam definierten Therapieziele.

Tumoren und ihre Behandlung können das Essen und Trinken beeinflussen, als Logopädin stehe ich Ihnen hier beratend und mit individuell angepassten Übungen zur Seite.

Lähmungserscheinungen einer oder manchmal auch beider Gesichtshälften treten durch Schädigung des Nervus Facialis auf und heißen daher "Facialisparesen." Sie können beispielsweise infolge einer Entzündung (z.B Herpes Zoster), aber auch gänzlich ohne bekannte Ursache auftreten (Bell´s Palsy, idiopathische Facialisparese). Die Lähmung hat je nach Art und Intensität der Nervenschädigung u.a. Einfluss auf die Augengesundheit, Trinken, Essen, Sprechen, Lächeln, die ästhetische Wahrnehmung des Gesichts und die Mund- und Zahngesundheit. 
In der Therapie stehen uns neben funktioneller Elektrostimulation und Biofeedback (STIWELL®) auch eine Vielzahl an weiteren Möglichkeiten zur Verfügung, die an Sie persönlich angepasst werden.